The Revenant hat mich sehr an "Dersu Uzala" von Akira Kurosawa erinnert, den ich vor ca.40 Jahren gesehen hatte. Das damalige Kinoerlebnis muss sich mir tief eingeprägt haben, denn gestern kam es beim Schauen von "The Revenant" mit aller Wucht zu mir zurück. Ariela Sarbacher
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Samstag, 9. Januar 2016
Freitag, 10. Oktober 2014
Ehe leben
Vermisste Ehefrau
Wenn die Ehe von den Medien verfolgt, kontrolliert und manipuliert wird, fällt es schwer zwischen den eigenen Gefühlen und denen der Zuschauer zu unterscheiden. Darüber berichtet in fast
Wenn die Ehe von den Medien verfolgt, kontrolliert und manipuliert wird, fällt es schwer zwischen den eigenen Gefühlen und denen der Zuschauer zu unterscheiden. Darüber berichtet in fast
Montag, 10. Februar 2014
Blau ist eine warme Farbe
Warum erwähnte die Presse vor allem die Intimszenen, die einen Teil eines sehr glaubwürdigen Ganzen in diesem Film ausmachen?
Samstag, 2. November 2013
Mittwoch, 26. Juni 2013
Bildersprache
Der Regisseur Derek Cianfrance (Blue Valentine) vertraut den Bildern. Sie führen den Zuschauer zum Wesen einer Geschichte, die sich in ihrer Komplexität schwer nacherzählen lässt. Wie seinerzeit bei Alfred Hitchcock, erlebt man grosses Kino.
Ariela Sarbacher
Montag, 25. Februar 2013
Geht ins Kino!
Den Oscar für Argo mag man besonders dem Kino frosch studio in Zürich gönnen, das dadurch jetzt hoffentlich mit hohen Besucherzahlen rechnen darf. Unsere älteren Kinos dürfen nicht dasselbe Schicksal wie das Nord-Süd Kino erleiden, in dessen Gebäude jetzt eine seelenlose Telefongesellschaft eingezogen ist -
Ariela Sarbacher
www.oscar.com
Ariela Sarbacher
www.oscar.com
Freitag, 15. Februar 2013
Zwei amerikanische Filme in unseren Kinos
The Master & Zero Dark Thirty
The Master (Philip Seymour Hoffman) nimmt sich Zeit
The Master (Philip Seymour Hoffman) nimmt sich Zeit
Montag, 28. Januar 2013
James Bond
....doch der nächste folgt sogleich
Bei dem Worte Seele sah der Deutsche noch
das rastlose Wogen der bewegten See vor sich,
welcher er die unablässig arbeitende Gewalt
seines Innern verglich.
Jacob und Wilhelm Grimm
Davon handelt Quentin Tarantinos neuer Film Django Unchained:
Samstag, 26. Januar 2013
The Artist is present
Diesen Film mit und über Marina Abramovic sollte man sich nicht entgehen lassen! Er ist das Richtige für einen Sonntag Mittag: Weg von den Hausaufgaben der Kinder, um sich von dieser herausragenden Frau für ein paar Stunden aus dem Alltag reissen - und in die Tiefen der Kunst und des Lebens entführen zu lassen. Danach kehrt man inspiriert nach Hause zurück. Freut sich über die vielschichtigen Persönlichkeiten des eigenen Nachwuchses und merkt, dass das Lernen für die Schule manchmal besser funktioniert, wenn man auch seinen eigenen Interessen nachgeht. Ariela Sarbacher
Marina Abramovic, Arthouse Piccadilly 2, So 11.15 Uhr
Marina Abramovic, Arthouse Piccadilly 2, So 11.15 Uhr
Donnerstag, 10. Januar 2013
Revolutionary Road - Madame Bovary
April Wheeler, die Figur aus Richard Yates Roman "Zeiten des Aufruhrs" ist die moderne Version der Emma Bovary von Gustave Flaubert.
Ariela Sarbacher
Richard Yates, Zeiten des Aufruhrs
Ariela Sarbacher
Richard Yates, Zeiten des Aufruhrs
Sonntag, 29. April 2012
Der Prinz und die Tänzerin
Filmtipp - My week with Marilyn
Sehr charmant, wie dieser Film den Zwischenbereich von Kunst und Leben ausleuchtet! Selbst die Liebe fordert eine Entscheidung für das Eine und gegen das Andere: Die Kunst zu leben oder ein Leben für die Kunst -
Sehr charmant, wie dieser Film den Zwischenbereich von Kunst und Leben ausleuchtet! Selbst die Liebe fordert eine Entscheidung für das Eine und gegen das Andere: Die Kunst zu leben oder ein Leben für die Kunst -
Mittwoch, 4. April 2012
The Deep Blue Sea
London, ca. 1950. Hester Collyer, jung und schön, ist mit dem wesentlich älteren Richter William Collyer verheiratet und führt ein unerfülltes Dasein. Bis sie sich in Freddie Page verliebt, einen jüngeren Freund ihres Mannes und ehemaligen Piloten der Royal Air Force. Als ihre Untreue ans Licht kommt, verlässt sie ihren Mann und das gutbürgerliche Milieu. Ihr Zusammenleben mit Freddie erweist sich aber als schwierig, und Hester findet nicht aus ihrer täglichen Isolation heraus. Ein Selbstmordversuch scheitert. Der schockierte Liebhaber zieht sich vor ihr zurück.
Der Plot eines Theaterstücks, das Terence Rattigan 1954 verfasste. 1956 wurde es von Anatole Litvak mit Vivien Leigh und Kenneth More in den Hauptrollen verfilmt. Der 1954 in Liverpool geborene Regisseur Terence Davies ("Still lives", "Distant Voices", "The Neon Bible") hat nun ein Remake gedreht.
Ein Spaziergänger zwischen den Zeiten
Er erzählt diese scheinbar einfache Geschichte in gemäldeartigen Bildern. Sie wirken wie Bühnenbilder, die aus einer anderen Epoche beunruhigend an unsere Zeit klopfen. Damit setzt Davies unserer Moderne eine antiquierte Welt entgegen, die unruhig zu werden beginnt. Perfekte Interieurs und künstlich anmutenden Aussenszenen stellen den Bruch vom Gestern zum Heute dar. Gleichzeitig verbindet die Erinnerung, unsichtbar, Vergangenes mit Gegenwärtigem. Im Wechsel zwischen den Zeiten - damals und Heute - bleiben die Gefühle aktuell. Verändert haben sich die Umstände und mit ihnen unsere Daseinsformen. Zumindest was unsere westliche Zivilisation betrifft.
Das meist etwas kühl eingesetzte Licht taucht die Szenerie in zurückhaltende Farben, die dennoch leuchten. In dieser stilisierten Ästhetik werden unsere Sinne geschärft. Man hat Zeit die Dialoge in diesen ruhigen (Theater) - Dekors mit Spannung zu verfolgen.
Der Plot eines Theaterstücks, das Terence Rattigan 1954 verfasste. 1956 wurde es von Anatole Litvak mit Vivien Leigh und Kenneth More in den Hauptrollen verfilmt. Der 1954 in Liverpool geborene Regisseur Terence Davies ("Still lives", "Distant Voices", "The Neon Bible") hat nun ein Remake gedreht.
Ein Spaziergänger zwischen den ZeitenEr erzählt diese scheinbar einfache Geschichte in gemäldeartigen Bildern. Sie wirken wie Bühnenbilder, die aus einer anderen Epoche beunruhigend an unsere Zeit klopfen. Damit setzt Davies unserer Moderne eine antiquierte Welt entgegen, die unruhig zu werden beginnt. Perfekte Interieurs und künstlich anmutenden Aussenszenen stellen den Bruch vom Gestern zum Heute dar. Gleichzeitig verbindet die Erinnerung, unsichtbar, Vergangenes mit Gegenwärtigem. Im Wechsel zwischen den Zeiten - damals und Heute - bleiben die Gefühle aktuell. Verändert haben sich die Umstände und mit ihnen unsere Daseinsformen. Zumindest was unsere westliche Zivilisation betrifft.
Das meist etwas kühl eingesetzte Licht taucht die Szenerie in zurückhaltende Farben, die dennoch leuchten. In dieser stilisierten Ästhetik werden unsere Sinne geschärft. Man hat Zeit die Dialoge in diesen ruhigen (Theater) - Dekors mit Spannung zu verfolgen.
Mittwoch, 14. März 2012
Entfremdung
Der Tanz um sich selbst
Menschsein heute - und dabei menschlich bleiben? Diesem Thema gehen ein Filmemacher, ein Schriftsteller und ein Theoretiker
Menschsein heute - und dabei menschlich bleiben? Diesem Thema gehen ein Filmemacher, ein Schriftsteller und ein Theoretiker
Freitag, 13. Januar 2012
Filmtipp des Monats - Drive
Stille Spannung in der Grosstadt
Der namenlose Fahrer, eine Art Hermes der Großstadt, fährt tagsüber gefährliche Stunts für verschiedene Filme und nachts Kriminelle von ihrem Tatort fort.
Der namenlose Fahrer, eine Art Hermes der Großstadt, fährt tagsüber gefährliche Stunts für verschiedene Filme und nachts Kriminelle von ihrem Tatort fort.
Sonntag, 8. Januar 2012
Carnage
Yasmina Rezas Gesellschaftskritik - und Komödie bleibt aktuell und unterhaltsam.
Enttäuschend brav ist Roman Polanskis filmische Umsetzung davon.
Enttäuschend brav ist Roman Polanskis filmische Umsetzung davon.
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